Zahlenprobleme

Ich wusste ja schon spaetestens seit meinem letzten Besuch in Daenemark, d.h. 2007, dass Japanisch und Daenisch ein kleineres Zahlenproblem haben.

Ich praesentiere: NI

Japanisch: 2 Daenisch: 9

Das resultierte in leicht falsch aufgeschriebenen Telefonnummern und kleineren Missverstaendnissen. Aber gluecklicherweise gibt es ja nette Daenen, die einem dann die richtige Nummer raussuchen.

Nach Weihnachten spielten wir Bingo, und als Check fuer eine kleine Daenin sagte ich die Zahlen erst auf Japanisch und dann auf Daenisch.

62: Niogtreds

„Okaasan, toogtreds deshou.“ (Das muss doch „toogtreds“ heissen, Mutti.)

Tiefes Entsetzen ergriff mich: Nein, ich mache dieses bloeden Fehler schon wieder!

Und als die Kinder interessiert fragten, was denn passiert sei, versuchte ich zu erklaeren. Und zu meinem weiteren Entsetzen stellte ich fest, dass

Daenisch: to = 2 Japanisch: too = 10 ist.

*umkipp*

Kinder auf der Arbeit

Am 26. sollte ich meine letzten Unterrichtsstunden mit den Behinderten haben, so dass ich fragte, ob ich meine Kinder mal mitbringen koenne. Meine Schueler wuerden sicherlich viel Spass mit ihnen haben, und fuer sie waere es auch eine sicherlich sehr wertvolle Erfahrung.

Der Leiter fand die Idee gut, und so nahm ich sie mit. Die mehr oder weniger autistischen „Onkel“ fanden sie nicht soooo toll, so dass besonders Soehnle erst wenig Interesse am Besuch bei der 2. Institution hatte. Aber dann trafen sie die teil koerperlich behinderten, teil stark lerneingeschraenkten „grosse Brueder und Schwestern“ und waren voellig begeistert. Ich brachte ihnen weihnachtliche Woerter bei und bat meine 3 dann, diese pantomimisch darzustellen. Die Kinder waren genial. Und ihre Ideen, Rentier oder Geschenk darzustellen waren einfach nur aeusserst kreativ und lustig. Und alle, selbst diejenigen, die wegen anderen Arbeit nur von Weitem zuhoerten, konnten nicht anders, als einfach nur mitzulachen.

Letzten Endes war die Zeit viel zu schnell vorbei, und selbst die Kinder wollten unbedingt wieder einmal vorbei schauen. Die Schueler waren natuerlich absolut begeistert. Und auch der Leiter bat mich, sie mal wieder mitzubringen.