Angeln

Toechterle hatte aus irgendwelchen Gruenden angefangen, sich fuers Angeln zu interessieren und bettelte bei ihrem Papa, dass er sie doch bitte zum Angeln mitnehme. Eigentlich war das dann fuer Anfang November geplant gewesen, nur leider legte sich Maennle eine schwere Erkaeltung mit hohem Fieber zu, so dass das Ganze ins Wasser fiel.

Am Ende des Monats sollte er aber wieder einen Sonntag frei haben, und so war dann spontan ein Ausflug zum Meer geplant. Ich hatte fuer den Tag andere Plaene, und ausserdem hatte ich mich lange auf einen ruhigen Tag ohne Kinder gefreut, um mal so einiges Liegengebliebenes fertig zu machen, so dass ich ausoptierte. (Und ausserdem war Angeln nie wirklich mein Ding: Ich bin zwar mit meinem Vater und Bruder als Kind angeln gegangen, aber es war mehr die gemeinsame Aktion als denn wirklich das Warten aufs Fischanbeissen, das ich gut fand.

Eine „kleine“ Franzoesin hatte dann wohl auch Glueck und fing dann als Einzige auch einen Fisch. Sehr zum Gram meiner Kleinen.

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Ein Foto an die Schwiegereltern und ein nachfolgender Anruf klaerten uns dann auf, dass es sich bei dem Tierle um einen BORA (Mugil cephalus,  Großkopfmeeräsche) handeln wuerde, „der aber nicht sehr lecker sei“. Maennle zerteilte Fischli dann fachgerecht, aber selbst unsere nicht unbedingt fischbegeisterte Franzoesin fand ihn nicht annaehernd so schlecht, wie Schwiegermama sagte.

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