Familienausflug unter der Woche

Die Kinder sollten aus verschiedenen Gründen heute einen halben und morgen einen ganzen Tag freihaben. Da ich nach dem Krankheitstag immer noch 3 Tage Resturlaub aus dem Vorjahr habe und leider am Donnerstag das Gros der Vorbereitungen für das Betriebstreffen am Sonnabend stattfindet, zudem ich unmöglich fehlen kann, riskierte ich den göttlichen Zorn einer gewissen Person und ließ mir den Mittwochnachmittag freigeben, für den ich so wieso keinerlei festen Termine hatte.

Toechterle musste letztes Jahr eine „Rede halten“ (= Text vorlesen in Japan), in dem sie über die Arbeit ihrer Mama erzählen musste. Leider lag sie mit ihren Vorstellungen völlig danehmen, es ist ja nicht so, dass man das Objekt seines Vortrages vorher mal befragt, so dass ich mit Göttergatten absprach, dass sie mich abholen sollten und ich sie dann rumführen würde und wir dann auch dort essen könnten.

Leider war eine gewisse Person auch da, aber letzten Endes ist mir das auch egal, da meine Tage dort so wieso gezählt sind. Meine Kollegen und andere Bekannte dort freuten sich dagegen wirklich, meine Kinder mal live zu sehen, auch wenn Töchterle aus irgendwelchen Gründen auf die ängstliche Tour machen musste. Am Ende entschieden sich meine hungrigen Kinder, dass sie in unserer hauseigenen Bäckerei etwas dagegen tun wollten, so dass ich zurück zu meinem Arbeitsplatz gehen konnte und die Vorbereitungen für den Arbeitsschluss durchführte.

Daraufhin ging es zu einer städtischen Turnhalle, wo es ein großes Kampfturnier der städtischen Polizei geben würde, dass Männle gerne sehen wollte. Nach 15 min war aber auch sein Bedarf gedeckt, so dass es zur zentralen Feuerwehr ging, die eine permanente Ausstellung zu ihrer Arbeit hatte. Neben dem üblichen Wandtafeln anschauen und Erinnerungsstempelstempeln konnte man auch Taifunwindgeschwindigkeit oder auch mal ein Erdbeben des Wackelgrades 7 (der staerkste Wert auf der japanischen Skala, wie es nur Kobe, Niigata und das grosse von 2011 aufwiesen) auszuprobieren. Wir konnten auch mal ausprobieren, wie es ist, aus einem mit Rauch gefüllten Raum zu fliehen. Und der Höhepunkt für meine 3 Kinder Männle und die Kinder waren die Autos.

Und Söhnle musste natürlich auch mal wieder zeigen, dass er wirklich Söhnle ist. Als Papa von seinem Herzensöhnle ein Foto mit ihm hinter dieses Pappfiguren ohne Gesicht machen wollte, wählte Söhnle wieder zu Papas Enttäuschung (?) die Feuerwehrfrauenfigur, auch wenn er dann auch gerne hinter dem Feuerwehrmann posierte. Und als er sich Feuerwehrmannssachen überzog, ließ er sich es nicht nehmen, in den komischsten Posen und den ulkigsten Krimassen von seinem Papa fotographieren zu lassen.

So war wieder ein schöner Tag vorbei. Ich fand es nur schade, dass ekF nicht mit dabei war, aber glücklicherweise ist die Ausstellung auch an einigen Wochenendstagen geöffnet.

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