Homecoming

Der langerwartete Tag kam, an dem wir nach Oita fahren sollten, und mit gerade mal nur 20 min Verspaetung zu Goettergattens Plan sassen wir auch alle angezogen und sicher im Auto. Je dichter wir an Oita rankamen, umso mehr hatten wir das Gefuehl, nach Hause zu fahren, obwohl das Gegenteil der Wahrheit entsprach. Aber auch ATSle freute sich wie wahnsinnig auf den Besuch, obwohl sie nun keinerlei Verbinungen zu der Stadt hat.

Den Sonnabend war fuer uns groesstenteils reserviert, obwohl wir natuerlich auch M. einiges Touristisches zeigen wollten.

  • Besuch im Kindergarten
  • Besuch im Geburtskrankenhaus der Kinder
  • Fahrt zu ATS Nr.2’s Schule
  • Besuch unserer alten Uni mit ausgiebigen Spaziergang um die Flugzeuge
  • Besuch der Kamezuka – einem Grab aus dem 5. Jh.
  • Besuch bei Oita Karaage – einen Spezialladen fuer ausgebackenes Huehnerfleisch nach Oitaer Art
  • Besuch bei meiner einen Okaasan
  • Besuch bei meinem nicht mehr sooo kleinen blinden Freund (jetzt 10. Klasse und ganz schoen gewachsen seit dem letzten Besuch)
  • Besuch bei einer Freundin, die eine Bar hat und fuer uns absolut tolle Cocktails gemixt hatte
  • Besuch bei einer Freundin, die einen absolut genialen BUTSUDAN-Laden hat, wo es aber noch weit mehr als Altaere gibt und so einige Mitbringsel mit ins Auto einsteigen durften
  • nach dem Einchecken ins Hotel gab es noch einen laengeren Spaziergang durch die Innenstadt, nachdem wir uns dann trennten und Goettergatte so noch etwas spazierenging, Soehnle und ich zu einer Stunde Karaoke gingen und sich die Maedchen im Hotelzimmer amuesierten.

Der Sonntag war dann fuer traditionelle touristische Sachen vorbehalten. Wir gingen zum Takasakiyama und schauten uns die Affen an. M. war ziemlich begeistert, und das blieb sie so lange, bis sie ploetzlich auf dem Rueckweg einen panischen Hilfeschrei von mir hoerte. Da sprang mir doch ungelogen ein Affe auf den Ruecken, der dann anfing, meine Tasche zu durchwuehlen und dann leider mein Kabosu-youkan (eine Art Gelee aus einer Limonenart, fuer die Oita beruehmt ist) mitgehen liess, dass ungelogen wirklich ganz unten in meiner Tasche drinnen lag. Naja, wenigstens scheint es ihm geschmeckt zu haben… *grummel*

Danach ging es in das Aquarium Umitamago  auf der anderen Strassenseite, das sich aber entgegen der Behauptung der englischsprachigen Seite nicht in Beppu, sondern gerade so noch in Oita Stadt befindet. Das Aquarium ist wirklich einen Besuch wert, auch wenn die Preise dafuer nicht gerade preiswert sind.

Danach ging fuer M. ein Traum in Erfuellung, wir  wir die Hoellenrundtour mit ihr machten. Leider nicht hatten wir nicht sooo viel Zeit wie frueher, als wir noch in der Nachbarstadt wohnten, aber trotzdem war sie begeistert. Dann ging es auf den langen Heimweg und ein wunderschoenes, ereignisreiches und viel zu kurzes Wochenende war zuende.

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