ATSle ist krank

ATSle hatte am 1.November einen Ausflug, wo man mehr oder weniger die gesamte Schule 30 km durchs Land fuhr, aus den Bussen scheuchte und ihnen sagte, sie sollen jetzt selber nach Hause laufen. Unterkuehlt, hungrig und mit schmerzenden Fuessen und Waden kam am Abend ein nicht mehr so kleines Maedchen nach Hause, das zu nichts mehr zu gebrauchen war und bloss noch ins Bett fiel, nachdem sie die erste Bekanntschaft mit dem Moxen gemacht hatte.

Dank der Ruhe uebers verlaengerte Wochenende und den kleinen OKYUU お灸 genannten Moxstiftchen konnte sie sich zwar wieder bewegen, dafuer ging es ihr von Tag zu Tag schlechter. Am 7. kaempfte sie noch mit sich, ging dann aber trotzdem zur Schule. Aber ab dem 8. war sie doch so fertig, dass sie mich bat, sie doch einen Tag zuhause zu lassen, damit sie ihre Erkaeltung auspflegen kann. Allerdings ging es ihr am Freitag und Montag nicht viel besser, im Gegenteil es schien noch schlimmer geworden zu sein, so dass ich Goettergatten bat, mit ihr am Dienstag frueh zum Arzt zu gehen. Goettergatte machte das zwar, aber ueberliess die ganze Sache dann doch M. und der Arztpraxis, die dann kurzerhand ihre Krankheit fuer eine Erkaeltung erklaerte und ihr ne Handvoll Tabletten verschrieb. M. war genau so unglaeubig wie ich, schluckte dann aber die Pillen brav, ohne dass sich eine nennenswerte Besserung einstellte.  Darauf versprach ich ihr, am Sonnabend noch einmal mit ihr zum Arzt zu gehen, dass doch mal ihre Lunge durchgeroengt wird bzw. sie ueberhaupt erst einmal fuer Ernst genommen wird.

In der Praxis angekommen fand ich sie so schrecklich, wie M. sie beschrieben hatte, so dass ich ihr vorschlug, doch zu einem anderen Arzt zu gehen. Auf dem Weg zum Kinderarzt sahen wir eine Anzeigetafel einer Klinik, die sogar am Sonntagvormittag aufhat, was fuer arbeitende Leute mit Kindern ideal ist. Und die ganze Behandlung dort war das exakte Gegenteil von der ersten: hoeflich, man wurde ernst genommen … einfach so, wie ich mir einen guten Arzt vorstelle. Dort wurde M. dann auch auf das diagnostiziert, was wir beide die ganze Zeit dachten: eine schoene Bronchitis. Dieses Mal schlugen die Tabletten auch an, und zu aller Erleichterung war dann M. am Montag wieder so fit, dass sie wieder in die Schule konnte, wo sie selbst mit Umarmungen wieder willkommen geheissen wurde. An dem Tag rief dann auch WYS an, der wir dann auch mitteilen konnten, dass die Krankheit endlich ueberstanden sei und M. wieder gluecklich und munter in die Schule gehen koenne.

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