Sturmfreie Bude…

…und zwar fuer mich. Goettergatte hat die Kinder mit zu Oma und Opa genommen und bleibt dort 6 Tage. Und das heisst ich bin alleine. Aber um ehrlich zu sein, fuehle ich mich nicht einsam, so wie das meine Kollegen (und ehrlich auch ich) vermutet hatten. Im Gegenteil, es ist trotz Arbeit wie Sommerferien pur: Keinen Weck- und Antreibstress am Morgen, keinen Antreib- und Ins-Bett-schick-Stress am Abend, keine Zeit, bis zu der ich unbedingt zuhause sein muss, minimal Waesche, minimal Muell, minimal Abwasch und Hausarbeit, die sich fast von allein macht. Am Dienstag konnte ich das erste Mal seit … 7,5 Jahren oder so, ohne grossartig auf die Uhr schauen zu muessen,  Schaufensterbummel machen koennen. Im Laden eines Bekanntens hatten eine Studentin und ich noch spontan ein Frau-zu-Frau-Gespraech ueber die Freuden und Leiden von  Beziehungen zum anderen Geschlecht. Und gestern war ich das 1. Mal seit …Menschengedenken haette ich beinahe gesagt … seit der Geburt von Toechterle abends mit einer Freundin aus und hatte viel Spass, bis einer der letzten Busse mich dann nach Hause fuhr. Und selbst einfach nur Ausschlafen ist schon so lange her, dass ich mich gar nicht mehr an das letzte Mal erinnern kann.

Ja, es gab kleine Momente, wo ich dachte, es waere jetzt auch schoen, wenn in dem Augenblick meine Kleinen hiergewesen waeren. Aber ich weiss ja, dass sie eine tolle Zeit haben und auch bald wieder nach Hause kommen, daher geniesse ich jetzt einfach die positiven Aspekte von meiner kurzen, aber auch schoenen Junggesellinnenzeit, bis dann die Mamazeit wieder losgeht.

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