Es ist voellig deprimierend…

wenn man das genialste Fruehlingswetter hat, d.h. Hoechsttemperaturen um 14-15 Grad, Sonnenschein, trocken und etwas Wind, und muss die Waesche trotzdem im Zimmer trocknen. Und natuerlich bedeutet das auch fuer die Kinder, nicht bei dem perfekten Spielwetter draussen zu spielen, sondern die Zeit im Zimmer zu verbringen.

Schuld an dem Ganzen sind unsere geliebten chinesischen Nachbarn, die die Luft in ihren Staedten so extrem verschmutzt haben, dass nicht nur Shanghai und Peking wortwoertlich im Dreck ersticken, sondern auch gleich noch ihre Nachbarn, d.h. Korea und Japan was davon abbekommen duerfen. Und da unsere Stadt fast um die Ecke von China ist, bekamen und bekommen wir so viel Smog ab, dass die Behoerden sich gezwungen sahen, von ihrem Standardlieblingssatz „Kurzfristig sind keine Schaeden fuer die Gesundheit zu befuerchten!“ einsackten und die Bevoelkerung von dem Smog warnten und so weit wie moeglich das Zimmer nicht zu verlassen empfahlen.

Ich hoffe jetzt nur, dass die Werte schnell wieder in Bereiche sinken, wo man doch mal etwas laenger gefahrenlos draussen sein kann. Sonst wird sich wohl unsere Besucherin vom Donnerstag bis zum Montag auf Aktivitaeten innerhalb Raeumen freuen duerfen.

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5 Kommentare zu “Es ist voellig deprimierend…

  1. Das klingt ja total krass! Denn während ich hier mit eigenem Auge smogfrei auf die Niederländer und Belgier blicken kann, sind es von Euch bis Shanghai doch locker 1000 Kilometer :-(((

  2. Ich habe jetzt direkt mal nachgeschlagen, ja, Shanghai ist echt nur ganz knapp ueber 1000 km entfernt. Ja, leider ist das fuer Winde gar nichts. Wir haben jedes Jahr mit Wuestenwind zu kaempfen, der gelben Sand von den Wuesten im Westen von China mitbringt. Das einzig Positive dieses Jahr ist, das der Smog bis Tokyo hingezogen ist, so dass die alten Maenner dort das erste Mal wirklich angefangen haben, sich darueber Gedanken zu machen, was man dagegen machen koennte. Wenn die Provinz im Dreck erstickt, „who cares?“ Wenn Fukushima nicht die Existenz von Tokyo bedroht haette, haette Tokyo mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so viel Energie darein gesteckt, noch Schlimmeres zu verhindern.

  3. Uebrigens musst du dir mal eine Wegbeschreibung von der Westkueste Kyuushuus nach Shanghai oder Peking von Google Maps geben lassen. (Kleiner Tipp: Wie komme ich uebers Meer?)

  4. Hab ich gemacht: Punkt 27 des Vorschlags lautet
    Per Jet-Ski über den Pazifik für 782 km
    Wer tankt mir den Jetski für den Trip bitte auf???
    😉

  5. Haha, eben!

    Ich glaube, wenn man sich den Weg von Tokyo nach San Francisco anzeigen laesst, kommt auch etwas aehnliches. Ich weiss nur nicht mehr, ob es 6000 km Schwimmen oder Paddelboot war.

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