Kikuchi und Kimono

Takeru wollte gerne in eine Onsenstadt fahren, da wir aber fuer Freitag schon eine Fahrt ins weiter entfernte Aso geplant hatten, schlug ich ihm eine Fahrt nach Kikuchi vor. Eine Onsenstadt, die so einiges an Sehenswertem zu bieten hat, aber in den allerwenigstens westlichen Reisefuehrern aufgefuehrt ist.

Die Fahrt ging erst zum Ryuumondamm, von dem man einen wunderschoenen Blick auf die Gegend hat.

Kikuchi, Ryuumon-Damm

Vor dem Rasthaus dort war ich ueber die Haesslichkeit der Hunderasse erstaunt, bis ich zu meinem Erstauen feststellen musste, dass mir dort der Ruecken eines Schweines anlachte.

Schwein als Haustier

Daraufhin ging es zur Kikuchi Keikoku, der Kikuchi-Schlucht, wo der Fluss dort ein atemberaubendes Tal in den Berg geschnitten hat. Bei der 33 Grad schwuelheissen Luft in der Grossstadt war der Ort einfach nur genial, um dort den Sommer zu verbringen.

Kikuchi Keikoku (Schlucht)

Dabei sehen wir auch dieses suesse Schild. Der ehrentwerte Leser moege einmal raten, was man damit ausdruecken wollte.

Japanisches Schild

Auf dem Weg zurueck fuhren wir noch einmal in unser „Haus- und Hofonsen“, wo meine Tochter mit 2,5 Monaten ihr erstes Onsendebuet hatte und nicht einmal die Notwendigkeit sah, irgendwie protestieren muessen. (Ja, sie ist immer noch ein grosser Onsenfan.) Er ging ins ROTEMBURO 露天風呂, das Bad unter freiem Himmel, das er sogar ganz alleine fuer sich hatte. Dort sah er ein Schild, das nicht nur ihn zum Schmunzeln brachte: Achtung! Herr Blatt und Frau Kaefer kommen zu Besuch! Und ja, es gab wohl so einige Besucher…

Auf dem Weg nach Hause machten wir einen Abstecher zu einem groesseren Einkaufszentrum, um dort vielleicht noch einen Yukata, ein japanisches Sommer“kleid“ fuer Maenner fuer Takeru zu kaufen. Aber leider war die Saison auch dort vorbei.

Am Abend nahm ich dann ONIICHAN mit zu meiner Kimonolehrerin, weil ich gerne wollte, dass er mal einen Kimono richtig angezogen bekommt und ich auch mal die Chance bekomme, gezeigt zu bekommen, wir man das richtig macht. Schliesslich habe ich auch einen Sohn, und die Hoffnung (, dass er sich fuer japanische Kleidung interessiert, ) stirbt zuletzt. Es war fuer uns alle drei ein schoenes Erlebnis und ein schoener Abschluss eines fast perfekten Tages.

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