Regenzeit, die 2.

Ja, ja, wenn man nur mit dem halben Ohr hinhoert: Bei den 70 ml handelte es sich nicht um die zu erwartende Gesamtmenge, sondern um die zu erwartende Hoechstmenge pro Stunde. Hier in der Stadt werden bis zu 250 ml erwartet, und an einigen Orten hier in der Praefektur warnen die Wetterfroesche vor bis zu 400 ml.

Heute beim Einkaufen bei Regen, der die Heftigkeit von „Ich nehme eine 10 l Eimer und kippe ihn mir ueber den Kopf“ hatte, ist mir aber eine Sache bewusst geworden, wie japanisiert ich schon bin. Wenn das in Deutschland gewesen waere, haette ich bestimmt schon lauthals ueber die Menge und die Anzahl der Regentage geflucht. Jetzt nach 10 Jahren Japan entreisst mir das allerhoechstens noch einen Stossseufzer und ein „Shou-ga-nai. Gambarou!“-Gefluester. (Auf gut Deutsch: Das ist nichts, was man dagegen machen kann, also ertragen wir es und tun unser Bestes und machen das, was notwendig ist, auch wenn es nicht das ist, was ich persoenlich waehlen wuerde.)

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