Soehnles Spitzname

Auch wenn wir seit Monaten eigentlich auch versuchen, es ihm abzugewoehnen, so nennt sich Soehnle selber konstant immer „Baby“. „Baby moechte das.“ „Baby macht jetzt das.“ Dabei kennt und reagiert er auf seinen wirklichen Namen und nennt ihn neuerdings auch, wenn man ihn „O-namae wa?“ (Wie heisst du?) fragt. Aber dann heute frueh im Kindergarten. Ein Maedchen seiner Gruppe kommt und fragt doch prompt: „Bebii wa?“ (Wo ist Baby?) *umkipp*

Die Leiterin gefragt, wurde mir dann gesagt, dass er jetzt von der ganzen Gruppe so genannt wird, auch wenn auch die Erzieherinnen ihr Moeglichstes tun und es ihm abzugewoehnen versuchen.  Dass er auf die Frage nach seinem Namen jetzt einen echten Namen nennt, ist ja schon der erste Schritt. Aber bis „Baby“ Geschichte ist, wird wohl noch viel Wasser den Shirakawa hinterfliessen muessen.

Naja, im Englischen ist das Wort Baby nicht auf Saeuglinge beschraenkt, und eine fruehere Kollegin in Wales hatte ihre 3-jaehrige Tochter auch „Baby“ genannt, wogegen Soehnle ja noch 2 ist. Und die 17-jaehrige Hauptdarstellerin in „Dirty Dancing“ lief ja auch unter dem Spitznamen. Aber Zukunftsfaehigkeit hat der Spitzname im Gegensatz zu Toechterles nicht: Er ist und bleibt ein Junge, und irgendwann kommt bestimmt auch der entsprechende Stolz auf seine Maennlichkeit, dass er die Benutzung eines solchen Namens sicherlich streng untersagen wird.

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