Drei Tage war der Frosch so krank, …

…jetzt raucht isst er wieder, Gott sei Dank. (frei nach Wilhelm Busch)

Soehnle hatte am Montag abend ploetzlich gefuehlt recht hohes Fieber, was aber nach einer Messung am darauffolgenden Morgen auf 37.7 Grad absank. Im Auto nach Hause schlief er ausgiebig, so dass kurz vor der Ankunft in Oita richtig fit war. Das Fieber war aber trotzdem noch ueberhalb der Fiebergrenze, so dass ich Soehnle mit nach Hause mitnahm und nur eine leicht enttaeuschte Tochter alleine im Kindergarten ablieferte. Meinen Unterricht an dem Tag konnte ich gluecklicherweise verschieben und verbrachte einen Nachmittag mit einem sehr liebebeduerftigen Einjaehrigen.

Am naechsten Tag wollte ich zumindest Toechterle wieder im Kindergarten abliefern, aber da wurde mich empfohlen, auch sie wegen eines verdaechtigen Ausschlags mit zum Arzt zu nehmen. Beide unserem Hauskinderarzt vorgestellt, und prompt bekamen beide auch die gleiche Diagnose: 手足口病 Maul-und-Klauen-Seuche Hand-Fuß-Mund-Exanthem. Eine recht kratzige, ansteckende Angelegenheit, die aber ohne Medikamente innerhalb von ein paar Tagen weg ist und bei meinen Kleinen auch schon am Heilen war. Auf alle Faelle hatte ich beide Kinder an dem Tag zuhause, was insofern seeeehr anstrengend war, weil eine topfitte Kleine nicht ganz verstehen wollte, warum sie nicht in den Kindergarten darf oder wir zumindest nicht irgendwas ausserhalb der Wohnung unternehmen. Aber mit einem sehr mueden Soehnle, dessen Fieber eher hoeher wurde, hatte ich wenig Ambitionen und Kraft dazu. Soehnle hatte in der Nacht groessere Aufsteh- und Heulaktionen hinter sich, die auch fuer seine Mama ziemlich nervenaufreibend waren.

Donnerstag war Toecherle zumindest wieder fit, ihr Ausschlag war schon fast voellig verschwunden, dafuer ging es Soehnle immer noch nicht besser. Heulaktionen in der Nacht, Fieber um die 37,6 Grad, totale Essensverweigerungen – irgendwie war das doch ein Grund, doch noch mal den Arzt aufzusuchen. Und die Diagnose: Er kaempft mit einer Erkaeltung und einer Mandelentzuendung, das sei der Grund, warum er nichts essen wolle (der Hals tut halt weh) und das Fieber nicht sinke. Nee, nicht wirklich, oder?! Der arme Kleine.

Dank der Medizin und/oder der fortschreitenden Heilung stand Soehnle Donnerstag Nacht nur einmal heulend auf dem Bett und weinte. Schon eine grosse Verbesserung zu vorher. Und heute abend hat er mindestens so viel wie die Grosse, wenn nicht sogar noch mehr gegessen. *staun* Er scheint es zu ueberleben ueberstanden zu haben. Und der Ausschlag ist auch besser geworden. Am Montag kann unsere Grosse ihren geliebten kleinen Bruder also wunschgemaess wieder mitnehmen.

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