Schlafdefizit und Magenschmerzen

Ich weiss nicht genau, was am Sonntag Abend eigentlich passiert ist, aber zu der Zeit, wo meine Eltern sonst immer sonntags anrufen, erhielt ich einen lieben Anruf von Exgasttochter L., die mich ueber alle neuen Entwicklungen in Deutschland informierte. Selbst unsere Grosse liess sich dazu mal herab, zur grossen Freude von L. etwas am Telefon zu sagen, bevor sie sich ins Wohnzimmer zurueckzog und zu unserem Erstauen in tiefen Schlaf verfiel. O.k., ganz so erstaunlich war es nun auch wieder nicht, wenn man bedenkt, dass sie an dem Tag wegen des Besuchs bei meiner Freundin keinen Mittagsschlaf halten konnte. Goettergatte wechselte also nur noch den Schluepfer mit der Nachtwindel aus (seit Montag naemlich ist die Kleine 100% im Toilettentraining) und legte sie schlafen, wogegen ich innerlich nur hoffte und betete, dass sie doch bitte so muede sei und bis zum naechsten Morgen durchschlafe.

Ich war schon fast eingeschlafen, als wieder ein Anruf aus Deutschland kam, und zwar der erwartete von meinen Eltern. Ich hatte eine wichtige Sache, ueber die ich mit ihnen sprechen wollte, daher konnte ich den Anruf auch nicht sooo kurz machen, wie es vielleicht die fortgeschrittene Stunde verlangt haette. Als ich dann doch endlich geschlafen hatte, war es irgendwie kurz vor Eins. Zweimal noch regulaer wegen Durst geweckt, wurde ich dann mehr oder weniger liebevoll und unmissverstaendlich gegen 4.45 Uhr aus dem Reich der Traeume in die harte, brutale Gegenwart befoerdert: Ein kleines Maedchen war wach und gab dies unmissverstaendlich zum Ausdruck. Und das beliebteste Objekt in solcher Zeit ist Mama. *seufz* Auch wenn wir nicht gleich aufstanden, echt an Schlaf war bis 6.00 Uhr nicht mehr zu denken.

Goettergatte beschloss, den Tag doch zu einem Arztbesuch zu nutzen und liess sich durchchecken. Auf dem Weg zum Krankenhaus besorgte er dann fuer N. noch die Bustelefonkarte, weil sie vielleicht am Dienstag aufgrund des angesagten Regens mit dem ÖV zur Schule wollte. Und bei der Gelegenheit wollte er sich auch einmal meinen Englischunterricht anschauen und kommentierte ihn zu meiner Freude positiv. Und da ich nun nicht wusste, ob N. vielleicht doch beim Zug lieber ein Monatsticket haben will, erfragte ich die Preise fuer sie und besorgte ihr den Zettel fuer die Beantragung.

Auf dem Weg zurueck schauten wir noch einmal bei „Laura“ vorbei, einem katholischen Hort fuer Schulkinder. Die Kleinen dort waren von Soehnle ueberaus begeistert, und Toechterle flitzte mit den Jungs und Papa durch die Turnhalle. Das Ganze bewog mich doch, mir vorzunehmen, dieses Jahr doch wieder haeufiger zu gehen, nachdem ich mit der Geburt des Kleinen gerademal 2 Mal in 7 Monaten da war.

Das Problem mit meinem Magen von letzter Woche scheint immer noch nicht vorueber zu sein, jedenfalls nahm, je spaeter es wurde, das Unwohlsein und ja, man koennte auch Schmerz sagen, immer weiter zu. Ehrlich gesagt haette ich gerne auf den Unterricht verzichtet, aber naja, eine Viertelstunde kann man sich ja schon mal fuer die Kleinen zusammenreissen. Allerdings, als es Abendessen hiess, aber ich nach etwas Probieren doch freiwillig darauf verzichtet und lieber viel Fencheltee getrunken. Und mir vorgenommen, dass, wenn das bis Mittwoch nicht besser geworden ist, ich definitiv am Mittwoch zum Arzt gehe.

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