Familienleben

Ich hatte Y., fuer den Fall, dass sie spaeter nach Hause kommen will, meine Handyemailadresse und Telefonnummer gegeben, damit sie mir Bescheid geben koenne, wann sie nach Hause kommt. Aber nichts. Also doch vorsichtshalber auch fuer sie Abendbrot gemacht, aber als dann kurz vor 19 Uhr immer noch keine Gasttochter wieder in der Tuer stand, doch alleine mit den Kindern gegessen. So langsam begann ich mir auch echt Sorgen zu machen, weil ich nicht wusste, ob wirklich alles in Ordnung ist. Kurz vor 20 Uhr dann schepperte es in der Tuer, und sie war endlich sicher wieder zuhause, aber auch wenn ich erleichtert war, so war ich doch auch … leicht ein bisschen verstimmt.

Ich gebe auch zu, ich haette es wahrscheinlich noch eineindeutiger sagen sollen, wie sie das im Fall vom Ausgehen zu regeln hatte, aber trotzdem hatte ich doch etwas mit ihr geschimpft. Leicht aber nur, schliesslich war es auch das erste Mal und vielleicht hatte sie es ja wirklich nicht verstanden. Jedenfalls habe ich ihr noch einmal erklaert, dass ich doch irgendwie telefonisch oder per Mail in Kenntnis gesetzt werden moechte, wenn sie bis zur Abendbrotzeit nicht wieder zuhause ist und besonders, wenn sie fuer den Abend kein Essen braucht. Ansonstens spricht wirklich nichts dagegen, wenn sie mit Freundinnen mal bis 20 Uhr einkaufen geht. Nur, ich will es halt gerne wissen…

Ich hatte zumindest das Gefuehl, dass sie das richtig verstanden hat, dass es keine Gruende gibt, irgendwie laenger „schlechtes Wetter zuhause“ zu erwarten. Nach dem Gespraech und auch am Sonntag war es wieder wie zuvor.

Da mein Mann erst am fruehen Morgen von seiner Party eintruddelte und besonders fuer die Grosse Schlaf auch wichtig ist, weckte ich auch Y. nicht wie vorher angekuendigt und machte mir einen ruhigen Vormittag, bis dann doch der Kleine wegen Hunger aufwachte. Nachdem sich dann der muede Goettergatte auch endlich aus dem Bett gehoben hatte und die Drei dann doch seeeeeehr, sehr spaet gefruehstueckt hatten, fuhren wir los, um uns die nur noch bis zu dem Tag zu besichtigende Aegyptenausstellung anzusehen. Goettergatte wollte lieber zum Heimwerker, als setzte er sich ab und wir sahen uns die Ausstellung an. So weit es ging, wenn man sich um ein quicklebendiges Baby und eine doch noch  ziemlich schnell gelangweilt werdende Knapp-3-jaehrige kuemmern muss. Ehe man es sich versehen hatte, war sie in der Menge verschwunden. Und Baby und ich hinterher. Aber Y. hatte zumindest einigermassen die Ausstellung sehen koennen…

Da es schon weit nach Mittag war, entschlossen wir uns doch, heute den Besuch im Sushiladen zu machen. Y. scheint es auch geschmeckt zu haben, auch wenn sie etwas irritiert von der Vielzahl der Sushisorten zu sein schien. Und da das Wetter endlich mal wieder schoen war und unsere Grosse sich doch weitgehend wieder erholt hatte, fuhren wir zu einem grossen Park, wo auch die staedtischen Gewaechshaeuser sind. Waehrend Papa mit Toechterle schaukelte und die Rutsche runtersauste, schauten wir uns die Pflanzen an. Aber man merkte halt doch, dass es noch Winter war und so vieles von der Aussenanlage weniger sehenswert war. Und bei Toechterle siegte auch die Kaelte ueber ihr Beduerfnis zu spielen. Also schnell ins Auto und wieder nach Hause. Da dann auf dem Heimweg aber noch die alte Grabanlage mit dem Museum war, doch noch einmal vorbei geschaut. Das Meer sah ja wirklich nicht schlecht aus, aber der kalte Seewind trieb einen doch schnell zum Auto zurueck. So endete dann ein netter Familienausflug zu fuenf.

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