Ein Jahr mit AYUSA Japan – Sono San

Teil 2

Obwohl AYUSA nicht die einzige japanische Organisation ist, die das so macht, so ist bei ihr jedoch die Regel, dass die Organisation im wahrsten Sinne des Wortes BESTELLUNGEN fuer Austauschschueler von Schulen aufnimmt und ihnen Schueler zuteilt. Die Shinagawa Joshi Gakuin z.B. fordert jedes Jahr 2 Jahresschueler von AYUSA an. Und dann wird im Umfeld der Schule nach Gastfamilien gesucht und im wahrsten Sinne des Wortes die erstbeste genommen. Und damit das Suchen nicht allzu muehsam wird, ist es auch eher die Regel als die Ausnahme, dass die 10 Monate auf 3 Familien aufgeteilt werden. Wer also trotz allem AYUSA als Organisation waehlt, muss davon ausgehen, eher keine Jahresfamilie zu bekommen.

Ich bekam auch ziemlich schnell gesagt, dass AYUSA nur noch Schueler aus den USA und Deutschland aufnimmt, wobei bei den USA-ATS Semesterschueler eher die Regel geworden sind. Nichts mit den stolz erwaehnten 15 Laendern. Da wir uns fuer 10 Monate zur Verfuegung gestellt hatten und es auch nur Jahresschueler aus Deutschland gab, war vorauszusehen, dass auch wir eine Deutsche bekommen wuerden. Ich hatte in einem Austauschforum gelesen, wie sehr sich Schueler ueber deutschstaemmige Gastelternteile aufgeregt hatten, was wuerde passieren, wenn sie von mir hoeren wuerden? Wuerden sie sich nicht auch extremst darueber aufregen und vielleicht uns nicht einmal eine Chance geben? Als ich meine Bedenken in den Japanfaden schrieb, sprach mich eine AYUSA-ATS an und sagte mir, dass sie gerne zu uns kommen wuerde. (Sie gestand mir sogar spaeter mal, dass sie von dem Augenblick, dass sie las, dass wir AYUSA-GF geworden sind, zu uns wollte und sie nur nie traute zu fragen. ) Hmh, darueber hatte ich bisher nicht nachgedacht und nach den ersten aehnlichen Erfahrungen war ich etwas misstrauisch geworden, aber sie war ja akzeptiert und hatte auch eine Betreuerin, mit der man im Zweifelsfalle sprechen konnte. Also tauschten wir Namen etc. aus und baten unsere jeweiligen Ansprechpartner, uns einander zuzuteilen.

Frau K. war etwas sehr ueberrascht – man koennte vielleicht auch von misstrauisch sprechen -, wieso wir einander kennen wuerden. Aber als ich ihr von dem Forum erzaehlte und von meinen Sorgen, da versprach sie mir nachzufragen, ob L-chan noch „frei“ sei. Und sie war es, also war sie die erste der deutschen ATS, bei der der Ort und die Gastfamilie feststanden, obwohl sie dann eine der letzten war, die das offizielle Gastfamilienschreiben von AYUSA bekam.

Teil 4

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2 Kommentare zu “Ein Jahr mit AYUSA Japan – Sono San

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