Sportfest in Japan

Unsere Kleine hat es also doch mal wieder gerade so geschafft, doch am Sportfest teilzunehmen. Das letzte Mal hatte sie hohes Fieber um die 40 Grad, so dass ich den Ausflug schon abgesagt hatte, nur um dann festzustellen, dass es am Morgen des Ausflugs ploetzlich weg war, als ob nie was gewesen waere. Ja, ja, Kinder!! *seufz*

Heute das Sportfest 運動会 hat den Namen SportFEST wirklich verdient. Eltern, Geschwister, ja auch Oma und Opa – selbst ne Uroma habe ich kennengelernt-, alle waren da und machten sogar mit. Die Kleinen stellten die eingeuebten Taenze vor, liefen ohne Leistungsdruck um die Wette und machten alleine oder zusammen mit Eltern und Grosseltern nette Spielchen. Alles in allem ein absolut genialer Vormittag, den wirklich jeder genossen zu haben scheint. Ich hoffe, wir koennen naechstes Jahr unsere ATS mitnehmen, es wird bestimmt ein Erlebnis fuer sie.

Wenn ich so an das heutige Sportfest denke, werde ich aber auch ein bisschen traurig. Ja, vielleicht kann man sogar von neidisch sprechen. Wenn ich so an die sogenannten Sportfeste meiner Kindheit denke: „Naechste Woche ist Sportfest!“ war fuer wirklich jeden die Horrornachricht schlechthin. Denn das *hust* Fest bedeutete in Realitaet einen ganzen Vormittag lang Leistungskontrollen natuerlich mit Zensurenvergabe in den allgemein „beliebten“ Leichtathletikdisziplinen Weitsprung, Sprint (60 bzw. 100 m) und Werfen von Schlagbaellen bzw. Kugelstossen. Natuerlich ohne jegliche Zuschauer.

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