Ein Jahr mit AYUSA Japan – Sono Ichi

Nach dem weniger schoenen Jahr mit dem privaten Sprachschulschueler hatte uns trotzdem noch nicht die Lust verlassen, es noch einmal zu versuchen, wenn auch diesmal mit einer „echten“ Austauschschuelerin. Also die Suche nach moeglichen japanischen Organisationen.

AFS: Die Erzaehlungen von mir bekannten ATS in Japan und auch der kurze „Zusammenstoss“ mit den 2 Mitarbeiterinnen hier vor Ort hatte uns eigentlich dazu gebracht, lieber unsere Haende von der Org. zu lassen.

YFU: Mein Herz schlaegt immer noch … links… haette ich beinahe gesagt … fuer YFU, aber als wir 2005 schon mal ueber die Aufnahme nachgedacht hatten, hatten wir eher das Gefuehl bekommen, dass so nichtstandardmaessige Familien wie wir eher nicht erwuenscht seien.

Also weiterschauen. Ich hatte in meiner YFU-aktiven Zeit hauptsaechlich immer nur mit den USA zu tun und auch 80 bis 90 % aller Auslaender, die man hier trifft, sind Amis, so dass mein Bedarf an dem Land erst einmal bis auf Weiteres gedeckt ist. Nur unternehmen die allermeisten anderen Organisationen nur Austausch mit den USA bzw. manchmal noch mit anderen englischsprachigen Laendern, vorrangig Australien und Neuseeland. Von den anderen 200 Laendern oder so waren in den seltensten Faellen ein oder zwei vertreten. Da fiel mein Auge auf AYUSA, das mehr oder weniger stolz auf die ca. 15 Partnerlaender verwies, mit denen es Austausch unternehme. Darunter diverse europaeische und lateinamerikanische Laender, aber auch so „exotische“ wie Taiwan oder Mongolei. Toll, das klingt doch erst einmal ganz gut, besonders weil ich mich bis jetzt auch nicht an negative Berichte ueber AYUSA Japan erinnern konnte.

Also Unterlagen angefordert, die auch prompt 2 Tage spaeter auf dem Tisch lagen. Und was da ueber Erwartungen an die ATS, also Reiseregeln und aehnliches geschrieben war, erschien auch nicht so „den-ATS-das-Leben-noch-schwerer-machend“ wie so einige von AFS oder WYS, deren Unterlagen ich mir auch mal habe schicken lassen.

Auf meine Frage hin,  ob die Organisation ein Problem damit haette, wenn die Gastmutter nicht Japaner waere, kam ein Nein, natuerlich wuerde das ueberhaupt kein Problem darstellen, besonders wenn sie so gut Japanisch spricht. Auf meine Frage hin, dass wir nicht so viel Interesse an Amerikanern haetten, wurde ich gefragt, ob wir vielleicht auch Deutsche nehmen wuerden. Hmh, darueber hatte zumindest ich bis jetzt nicht nachgedacht, aber wenn man bedenkt, wie lange ich aus Deutschland wegbin und mein Land bei Besuchen kaum noch erkenne, warum nicht. Und es muss ja nicht unbedingt eine Deutsche werden. Also schickten wir die offizielle Bewerbung fuer AYUSA ab… <tsuzuku 続く

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Ein Kommentar zu “Ein Jahr mit AYUSA Japan – Sono Ichi

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